Versicherungsvergleich: wann sind Versicherungsvergleiche sinnvoll?
Um einen Versicherungsvergleich anzustellen stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Man kann diesen entweder selbst, oder über einen Versicherungsmakler durchführen.
Bei zuletzt erwähnter Option, erspart man sich gegebenenfalls jede Menge Zeit. Dabei ist jedoch definitiv zu beachten, dass das Ergebnis nicht unbedingt neutral ausfällt, da ein Versicherungsmakler oftmals von diversen Anbietern Provision erhält.
Bei der eigenen Ausführung des Vergleichs stehen diverse Mittel wie zum Beispiel Konsumenteninformationsmagazine oder das Internet zur Verfügung. Hier gibt es zwar keinen Vergleich, der sämtliche Anbieter enthält, jedoch fallen bestimmte Versicherungen häufig positiv bzw. andere negativ bezüglich ihres Preis- Leistungsverhältnisses auf.
Somit kann man vor allem bei Kranken-, Lebens- und Kfz-Versicherungen durchweg sogar einige hundert Euro sparen. Hier lohnt sich ein Versicherungsvergleich auf jeden Fall.
Im Verhältnis fällt die Rendite bei einem Vergleich beispielsweise bei Haftpflicht- oder Reiseversicherungen meist geringer aus. Hier bleibt es jedem selbst überlassen, ob sich für einen persönlich der zeitliche Aufwand lohnt, eine bessere Versicherung zu finden.
Obacht ist bei eigener Durchführung des Vergleichs jedoch vor allem bei privaten Krankenversicherungen, als auch bei Berufsunfähigkeitsversicherungen geboten. Diese müssen objektiv und genau dem eigenen Bedarf angepasst werden.
Greift man bei allen anderen Versicherungen jedoch auf Informationen diverser Konsumenteninformationsmagazine oder das Internet zurück wirft sich die Frage auf, welche Zukunftsprognosen sich aus den Ergebnissen für die schlechter anschneidenden Versicherungen ergibt?
Diese sind im Hinblick auf die Konzentrations- und Verdrängungsprozesse einiger weniger etablierten, marktbeherrschenden und rentablen Versicherungsunternehmen eher als gering einzustufen. Durch die positiven Bewertungen wird deren dominante Markstellung auch immer weiter verstärkt.
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